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Microdosierung und Trippen kombinieren?

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(@ninawehde)
New Member
Beigetreten: Vor 7 Tagen
Beiträge: 1
Themenstarter  

Hallo, ich bin völlig neu im Thema Pilze und Co.

Ich habe mir schon viele Videos angeschaut und viel durchgelesen, aber die Antwort auf meine Frage konnte ich nicht finden (falls sie doch schon irgendwo steht tut mir das leid) 😅.

Ich habe seit Jahren mit Depressionen zu kämpfen und aktuell befinde ich mich wieder in einer sehr schweren kaum auszuhaltenden Zustand. Therapie und Antidepressiva waren immer nur von kurzer Wirkdauer. Nun habe ich erfahren, dass Pilze helfen können. Ich möchte gerne mit Microdosing starten. Es werden ja auch offizielle Therapien mit Psilocybine angeboten. Dabei läuft es ja aber ganz anders als bei dem Microdosing ab. Da wird ein zwei mal eine "höhere" Dosis genommen bei der man Visonen/Halluzinationen oder was auch immer hat. Das soll helfen. Nun hat man diesen Effekt ja eben nicht beim Microdosing.

Daher stellt sich mir die Frage, ob man zusätzlich zu dem Microdosing auch mal höher Dosieren sollte, damit man schneller oder effektiver gegen die Depressionen vorran kommt?

Mag auch sein, dass der Gedanke völlig falsch ist 😅.

Ich bedanke mich für Antworten 🩷



   
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(@david)
Mitglied Admin
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 67
 

Hallo und Willkommen auf dem Forum.

Beide Methoden sind einzeln oder auch zusammen möglich.

Viele Leute haben Angst vor psychedelischen Erfahrungen und dann ist die Microdosierung ideal, weil sie keine psychotrope Wirkung hat. Häufig passiert es mit der Zeit, daß die Menschen durch die Microdosierung ihre Angst vor der psychedelischen Dosierung verlieren und zur Überzeugung gelangen, daß sie eine oder mehere psychedelische Erfarungen brauchen, um ihre Krankheit zu heilen.

Es ist sicherlich kein "entweder-oder" - es passiert auch andersherum, daß Menschen nach einer psychdelischen Erfahrung zur Überzeugung gelangen, mit dem Microdosing anfangen zu sollen und würde man "maximale therapeutische Wirkung" suchen, wären Hochsodierungen an Wocheneden und Microdosierungen während der Woche machbar.

Allerdings ist das schwer zusätzlich zum "normalem Leben & Arbeiten" zu machen, weil es zu sehr viel Beschäfigung mit der Vergangenheit und den Folgen der eigenen Erlebnisse zu tun hat und psychisch recht anstrengend ist.

Für eine begrenzte Zeit der intensiven Heilung, wenn es um nichts anderes, als die Heilung geht, ist es aber möglich.

Also, der Gedanke ist richtig und es passiert sehr häufig automatisch, daß Menschen nach einer Zeit der Microdosierung auch mal hochdosieren, viele erstmal vorsichtig.

 

Eine wichtige Info für alle, die Psychopharma (insbesondere SSRI) genommen haben: diese Gifte zerstören Gehirnrezeptoren und auch Jahrzehnte später brauchen diese Menschen sehr viel höhere Dosen!
Typische Hochdosierung geht von 20-30g frischer Sklerotien oder 1.5 bis 3.5g trockener Zauberpilze.
Durch Psychopharmaka geschädigte Menschen brauchen 5-20 Mal soviel und können Sklerotien somit nicht nutzen und spüren bei Zauberpilzen häufig erst so bei 10g bis 15g leichte Wirkungen und 50g trockener Zauberpilze sind da häufig eine mittlere Dosis! Extraktion wird da zur Voraussetzung, um überhaupt eine intensive psychedelische Erfahung machen zu können.

 



   
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(@photon)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 11 Monaten
Beiträge: 50
 

Veröffentlicht von: @david

Eine wichtige Info für alle, die Psychopharma (insbesondere SSRI) genommen haben: diese Gifte zerstören Gehirnrezeptoren

Von diesem effekt habe ich bisher bei nur nutzung von (zuviel ?) mdma gehört, du wirst was ssri`s betrifft mehr verlässlichere informationen haben als ich, ich hatte mit ssri`s bisher nur ca 6 monate kontakt - für diesen zeitabschnit hat es geholfen den seelischen motor ersteinmal wieder in gang zu bringen (20 mg cytalopram/6 monate)

trotzdem war mir die sache nicht so ganz geheuer, und es ist bei dem einem mal geblieben - und das ist jetzt ca 10 jahre her. Bei Pilzen hatte ich ein wesentlich besseres gefühl, und ich würde es damit jederzeit wieder machen.

Wichtig ist die Pilze wirklich gut zu trocknen, fangen sonnst schnell an zu gammeln, macht dann Üblen durchfall wenn man sie trotzdem nimmt, hätte ich den pilzen eigentlich ansehen können. Versuch mach Kluch ... 

Mit pilzen habe ich mit 0,1-0,2 gram täglich, manchmal auch 2 x täglich angefangen. Der Stimmungsaufhellende effekt setze noch am gleichen tag ein. Habe die Dosis auch schon mal kurzzeitig auf 0,5 gram erhöht - ohne merklich zu trippen. Ein einziges mal 1 gr - da gings dann langsam los. War okay - das umfeld gab es her zu diesem zeitpunkt, um den alltag zu bewältigen wäre 1 g für mich aber eher unpassend, zu euphorisch alles insgesammt - da guggen die leute dann evtl schon mal komisch wenn ich nicht nicht zusammen reisse.

Die meisten aus meinser Umgebung denen Pilze evtl auch gut tun würden haben angst davor, weil sie fürchten das Traumata und doofe erlebnisse aus der vergangenheit wieder hochkommen könnten, weil sie mit Pilzen automatisch auch Trippen verbinden, und es gibt bei mir ganz vereinzelt Personen denen ich sowas aus einem dumpfen Gefühl heraus nicht empfehlen würde, da sie in der vergangenheit mit Wahnvorstellungen zu kämpfen hatten, und ich auch nicht weis ob diese nicht nach dem motto "viel hilft viel" sich zu ungeeigneten zeitpunkten viel zu viel reinballern würden - das wäre mir dann zu unübersichtlich. 0,1-0,2 gram hat sich für mich als total unbedenklich und Positiv herausgestellt. Ausserdem kann man zu geeigneten Zeitpunkten sehr schön mit der Dosis Spiele, die wirkdauer ist ja auch nur ca 6 stunden, und sollte es einmal passieren das es ein kleiner tic zuviel war, wirds nicht ewig dauern bis es wieder nachlässt. Strassenverkehr (autofahren etc) sollte man aber wohl lieber lassen beim experementieren.

von grund auf selber züchten habe ich auch schon probiert (nicht mit den fertig Kits, sondern mit Myzel Spritze, Körnerbrut, sterilisieren etc) , ist ein ganz dolles gefühl sich sein antidepresiiva selber anzubauenn, habs aber alles zu warm und zu Feucht angegangen - 2 ter versuch folgt demnachst ... 🙂

 


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 7 Tagen 2 mal von Photon

   
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(@photon)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 11 Monaten
Beiträge: 50
 

bin ja selbst kein Arzt, und kann deswegen nur wiedergeben was google dazu auspuckt : 

Downregulation/Desensibilisierung (Anpassung): Durch das erhöhte Serotoninangebot reagiert das Gehirn, indem es die Anzahl oder Sensitivität bestimmter Serotonin-Rezeptoren (z.B. 5-HT4, 5-HT1A) verringert. Dies ist keine Schädigung, sondern ein adaptiver Prozess, der mit der therapeutischen Wirkung zusammenhängen kann.

in der Pharma industrie arbeiten nicht nur gute Menschen die selbstlos einfach nur anderen Menschen helfen wollen, sondern auch solche denen es in erster linie darum geht viel Geld zu verdienen - und es gibt mehr als genug Fälle wo belegt ist, das zweiteres wohl sehr viel wichtiger war als ersteres. Mein vertrauen in diesen Geschäftszweig ist da auch nicht besonders hoch.

Bei Pilzen (psylocobin) liest man aber Häufig vom gegenteiligem effekt. Langzeit Einahme bewirkt eher das weniger eingenommen werden muss um den gleichen positiven Effekt zu erzielen. Frage mich gerade woran das wohl liegen mag, dem Gehirn wir hier ja ebenfalls ein erhöhtes Serotonin Angebot gemacht, da Psylocobin den gleichen Rezeptor bedient. Theoretisch müsste es ja auch unempfindlicher machen. Habe selbst nicht lange genug Mikrodosiert um es aus eigener Erfahrung bestätigen zu können.

von den anderen dingen die Mikrodosing so mit sich bringt mal abgesehen : zb 2 züge vom joint genommen - festgestellt das ich die Wirkung vom Thc gerade eigentlich überhaupt nicht gebrauchen kann.


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 6 Tagen von Photon

   
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