Hi, meine erste Zucht überhaupt. Ich kenne mich praktisch mit nichts aus. Kann jemand etwas zum Zustand der Pilze sagen? Vom Aufstellen bis zur Ernte waren es 14 Tage. War das zu lange oder zu kurz? Ich habe sie heute geerntet weil kleinere nachgekommen sind und die Stängel so Flecken bekommen haben. Ich dachte lieber ernte ich jetzt bevor sie schimmeln.
So sah die Box nach der Ernte aus. Komischerweise sind die Pilze nur am Rand gewachsen.
Hallo!
Sie haben es nicht durch die Deckschicht geschafft, vielleicht zu dick oder zu nass oder nicht nass genug. Copelandia ist kein Anfängerpilz! Die Flecken werden Sporenflecken sein, man sll immer ernten BEVOR sich die Hüte öffnen, damit keine Sporen rausfallen und Flecken machen.
Copelandia Pilze sind stärker als "normale Mexikaner". 1g trockene kann schin eine ziemlich starke Dosis sein (so wie 3-4g "normale") und die Microdosis ist ca, 0,02-0,05g, was schoin schwer abzuwiegen ist, man sollte sie pulversiert in Honig einrühren, um sie sinnvoll dosieren zu können!
Stören die dunklen Flecken denn?
Ich hab meine Copelandia erst ca. 36 Std. nach dem Öffnen der Hüte geerntet, weil ich las, dass sie nach dem Öffnen noch Psilocybin ausbilden.
@david Hallo David, danke für die Infos! Ein Problem war auch dass die Pilze ungleichmäßig gewachsen sind. Und man kann die Box auch nicht aus der Tüte nehmen ohne die Pilze zu beschädigen. Weil es heißt ja man soll ab dem Zeitpunkt bei dem die Pins kommen nicht mehr Sprühen sondern die Box raus nehmen und dann Wasser in die Tüte geben. Wenn man jetzt die großen ernten will beschädigt man nur die anderen. Ich habe dann trotzdem Wasser gesprüht aber nur an den Tüteninnenseiten.
Evtl muss man die Deckerde auch feiner Krümeln und mit den Händen zerreiben.
Jetzt kommen einige Fruchtkörper nach. Bild im Anhang. Ich habe auch zwei GT Boxen die bei denen man kein Wasser hinzufügen soll. Da zieht sich inzwischen das Substrat zusammen das eine Lücke zum Rand entsteht aber noch keine Pins in Sichtweite.
LG
Hallo!
Bei Copelandia wird nie Wasser in die Tüte gegeben, sonder immer gesprüht, von anfang an: jeden Tag 3 Mal Box raus nehmen, Innenseiten des Beutels bestrühen, Box reinstellen.
Nach dem ersten Näsen am ersten Tag NIEMALS direkt auf die Box sprühen! Wenn Du das gemacht hast dann ist das der Grund, warum auf der Deckerde keine Pilze gewachsen sind.
Große Pilze abknicken und also ernten, möglichst bevor sie die Hüte öffnen.
Wenn sich das Substrat ohne Pins zusammen zieht, stimmt etwas nicht.
Schicke Bilder, von der Seite aufgenommen, so daß der gesamten Beutel auf dem Bild zu sehen ist.
PS: Speziel beid en Mexikaner: nie von oben runter in den offenen Beutel fotografieren, das kontaminiert stark. Das ist der Weg, in kürzeszer Zeit die meiste Kontamination in den Beutel zu bekommen. Bei Copelandia ist es nicht so problemtisch. Trotzdem eine schlechte Angewohnheit, die man sich sogleich abgewöhnen sollte: Bilder IMMER von der Seite machen!
Hi, David. Also es ist auch erst Tag 8 nach dem Aufstellen. Jetzt haben sich seit gestern 2 kleine Pins gebildet bei der ersten Box. Auf dem Bild sieht man wie sich das Substrat vom Rand abgelöst hat. Das hat anscheinend auch den Pilz zum wachsen angeregt. Man soll ja 12 Tage warten und dann die Box aufrecht hinstellen wenn ich richtig erinnere. Soll ich die Box aus dem Beutel nehmen zum fotografieren?
@markus123 Aufrecht stellen muss nicht sein, man kann, wenn es nach 12-14 Tagen keine Pilze gibt.
Der Kuchen zieht sich zusammen und drückt Wasser in die Beulen, die sich "Pilze" nennen, dadurch wachsen sie. Wenn Pilze wachsen, eher nicht aufrecht stellen, um keine Pilze abzureissen.
Box möglichst immer im Beutel lassen und diese Art von Kit nicht lüften, die perforierung lässt genug Luft rein.
Zum Fotografieren am besten soviel Abstand nehmen, daß der gesame Beutel auf dem Bild ist und von der Seite fotografieren.
Also die Pilze, die Copelandia, wachsen immer noch und ich habe bereits zum fünften mal geerntet 🙂 und es kommen immer noch Pilze nach. Ich habe das ganze getrocknet und zu Pulver verarbeitet. Dazu habe ich mir dann eine Ultra Freinwaage besorgt. Meine Versuche eine Mikrodosierung zu finden waren bei 0,1g; 0,05g; und 0,025.
Da es bei 0,025 immer noch deutlich spürbar ist teste ich als nächstes 0,01g. Man soll ja keine Veränderung wahrnehmen so wie ich es verstanden habe. und bei 0,01g hätte ich mehr als genug Mikrodosen für 1 Jahr zusammen. Optimal eigentlich. Das war genau das was ich erreichen wollte. Und dafür sind die Kosten für das Zuchtset wirklich minimal im Vergleich.
